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Frühling am Brandiswaalweg in Lana

Brandiswaalwqeg in Lana
Brandiswaalwqeg in Lana

Wie es im Frühling in Lana mit der Lust am Entdecken halt so ist: man will hoch hinaus – aber nicht bezüglich Höhenmeter, sondern am Fühlen und Spüren dieser besonderen Zeit, wenn die Natur neu erwacht.
Wir in Lana tun uns nicht schwer, Sie für etwas zu begeistern, denn es ist genug da an Wander- und Spazierwegen: bestes Beispiel ist natürlich ein echter Südtiroler Waalweg und der heißt bei uns in Lana: Brandiswaalweg.
Die beste Jahreszeit für das Spazieren in Lana entlang eines Waalweges ist eben der Frühling. Aber was ist denn ein Waal? Nichts anderes als ein Bewässerungskanal, übrigens nicht der einzige in Südtirol und im Falle des Brandiswaales wurde dieser im Jahre 1955 in den heute bestehenden Wanderweg umgebaut. Früher einmal, im fernen Jahr 1835, führte der Waal das Wasser aus der Gaulschlucht zu den Obstwiesen der Grafen Brandis in der Nähe von Niederlana. Was geblieben ist, ist eine landschaftlich attraktive und feine Möglichkeit die ersten Schritte in den neuen Frühling zu setzen.
Ausgangspunkt ist Oberlana auf der Gampenstrasse. Der Weg führt Sie gemütlich und bequem durch verschiedene Vegetation, welche von schattenspendenden Kastanienbäumen bis zu Weingütern reicht. Ganz im Süden liegt ein zugänglich gemachter Wasserfall des Brandisbaches. Ein paar Schritte weiter hat es sich auch eine Gaststätte gemütlich gemacht. An den durch Gittern abgesicherten felsigen Steilwänden werden Sie besonders durch eine herrliche Aussicht auf Lana und die nahe Umgebung belohnt.
Wer es noch nicht weiß: Lana ist ein Apfeldorf. Zur Blütezeit im April blühen hier Millionen von Obstbäume – auf den quadratkilometerweiten Fluren legt sich dann ein zartes weiß-rosa Kleid. Sie dürfen das Ganze vom Brandiswaalweg aus in besonderer Weise genießen. Es ist dies eine Wanderung, welche Sie ausgehend von unserem Hotel in Lana besonders im Frühling machen können.

Weitere Infos direkt bei uns im Hotel Kröllnerhof
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Bildquelle (2) Meranerland.org) 

Urlaub in Lana von Frühling bis Herbst

Urlaub in Lana und das zweimal im Jahr? Ja, solch treue Menschen und tief im Herzen zu unserem Urlaubsland Südtirol zugeneigt, die gibt es. Die Vielfalt Südtirols verteilt sich auf das ganze  Jahr. Wer im Frühling quadratkilometerweit, blühende Obstgärten sehen möchte, der ist im Apfeldorf Lana sowieso richtig und wer die daraus gewachsenen Früchte sehen, riechen und schmecken möchte, der ist in Lana ebenfalls richtig.

Lana bei Meran – der Apfelgarten Südtirols


Lana
profitiert nicht nur von seiner unmittelbaren Nähe zu Meran – die Kurstadt ist in wenigen Autominuten erreichbar – sondern auch von den vielen Kulturschätzen in Lana selbst: Schlösser, Ansitze, Burgen, Kirchen, Kapellen und Museen, wie das Bauernmuseum in Völlan, wo auch Rodelass Armin Zöggeler zu Hause ist.  
Vor 10.000 Jahren, also am Ende der Eiszeit, war Lana eine einzige Sumpflandschaft. Besiedelt waren die Hänge ringsum Lana. Als im 19. Jahrhundert die Eisenbahnverbindung zwischen Bozen und Meran gebaut wurde, lebte der Ort richtig auf. Auch wurde die Sumpflandschaft in der Talsohle entwässert und es entstanden quadratkilometerweite Flächen an fruchtbarem Boden, welcher in erster Linie für den Anbau von Äpfeln genutzt wurde. Das Lananer Obstbaumuseum veranschaulicht diese positive Entwicklung für Lana.
Heute gilt Lana als die Südtiroler Apfelhochburg schlechthin. Der Ort selbst ist eingebettet in ansehnliche Obstplantagen. Im Frühling lässt sich hier die Baumblüte in beeindruckender Weise erleben. Jetzt im bevorstehenden Herbst sind die fleißigen Bauernhände mit der Ernte beschäftigt. Auch das Hotel Kröllnerhof hat familiären Anschluss zu einem typischen Lananer Obsthof. So liegt es nahe, dass die köstlichen Früchte auch in der Küche ihre Verwendung finden. Und am Eingang in das Hotel wird der Gast dazu eingeladen, sich an den Früchten frei zu bedienen.

Ostermarkt in Lana

Lana hat den Frühling fest im Griff.  Eine Reihe von Veranstaltungen begleiten in diese traumhafte Zeit der Düfte und Farben. Lana tut sich dabei nicht schwer, liegt es doch inmitten eines quadratkilometerweiten Apfelgartens,  in dem gerade Abermillionen von Blüten die Landschaft in anmutendes Weiß legen.

In diese Zeit des verschwenderischen Frühlings fällt auch der traditionelle Ostermarkt in Lana. Alljährlich am Dienstag nach Ostern, so auch heute, ließen sich zahlreiche Einheimnische und Feriengäste von diesem kleinen Volksfest beseelen: „Zu diesem Markt komme ich nicht nur zum Einkaufen, sondern auch, weil ich hier alte Freunde zum „Ratschen“ treffe“, sagt uns eine ältere Dame mit Stock. Sie ist heute früh mit dem Autobus aus dem Ultental eigens zum Ostermarkt nach Lana angereist.   Die Südtiroler meinen mit einem „Ratscherle“, den geselligen verbalen Austausch und dieser ist auf den Markt geradezu verpflichtend.

Das Produktangebot des Ostermarktes in Lana spiegelt natürlich vorwiegend das Leben der einheimischen Bevölkerung wider. Für die Bauern des Etschtales und den Bergbauern der umliegenden Berggebiete, wie beispielsweise dem Ultental, dem Deutschnonsberg oder dem Passeiertal,   präsentierten die Markbetreiber ein ansehnliches Angebot,  ob es nun um die Auffrischung des Tierbestandes im Hühner- und Schweinestall, oder um die neuesten Maschinen für den Obstbau ging. Ebenso glücklich konnte man auch mit einem Zitronenbäumchen oder mit farbenfrohen Geranien und einer Vielzahl anderer Garten- und Zierpflanzen werden. Gar mancher Urlauber nahm sich sein Apfelbäumchen aus Lana mit. Auch dem alten und vom Aussterben bedrohten Handwerk wurde Ehre zuteil: „Ich mache das nur mehr aus Hobby und wenn ich etwas verkaufe, dann hab ich ein paar Euros mehr in meiner kargen Pensionskasse“, meinte ein Fassbinder,  der auf seinem bescheidenen Stand, zierliche Miniaturbeispiele, eines ehemals wichtigen Südtiroler Berufes zeigte.

Der Bogen des umfangreichen Angebotes des Ostermarktes in Lana spannte sich weiter und ließ auch den  Südtiroler Qualitätsprodukten mit Speck, Käse,  Honig und natürlich Obst und Gemüse, breiten Raum. Wie es sich für einen vollkommenen Markt gehört, konnte mach sich dort auch komplett neu einkleiden.

Wie bei allen sich anbahnenden Geschäften und ganz besonders bei jenen auf einem Markt, wurde nicht immer auf Anhieb der verlangte Preis bezahlt. Ein bisschen „Handeln“ gehört einfach dazu.  

Wer seinen Osterurlaub 2013 in Südtirol plant, sollte sich den Besuch dieses nicht alltäglichen Marktes in Lana einplanen.   

Hotel Lana
Ostermarkt in Lana 2012 (Videoclip)

 

Urlaub in Lana, die Blütenfesttage kommen


Zarter Frühlingsduft umgibt uns bei unseren ersten Wanderungen und Radtouren im erwachenden Etschtal. Die Winterruhe ist längst vorbei. Zwischen den Apfelbäumen sprießt das Gras, die Weidenkätzchen tragen ihr flauschiges Kleid und an den Wegrändern strahlt leuchtend gelb die Forsythie. Schon zeigen sich auch an den Apfelbäumen die ersten Blüten. Höchste Zeit, den Frühling im Etschtal gebührend zu begrüßen. Höchste Zeit für die Blütenfesttage in Lana.

Schon zum 17. Mal wird die Blütezeit rings um Lana mit einem Rahmenprogramm gefeiert, das ebenso bunt ist, wie der Frühling selbst. Zünftig eröffnet werden die Blütenfesttage am 9. April mit einem großen Frühlingskonzert am Rathausplatz von Lana. Weiter geht es mit dem Ostermarkt am Dienstag nach Ostern und dem Frühlingserwachen im Labyrinth des Weingutes Kränzel. Ein Höhepunkt der Lanaer Blütenfesttage erwartet uns am 14. April. An nicht weniger als 34 Ständen laden die Bauern und Gastwirte der Region zum Kennen lernen, Verkosten und Kaufen von heimischen Qualitätsprodukten wie Speck und Wein, Destillaten und Käse ein, die alle das Qualitätssiegel „Roter Hahn“ tragen. Diese Bäuerliche Genussmeile im Zentrum von Lana ist nicht nur für Genießer ein echtes Frühlingshighlight.

Für Wanderer steht neben der Narzissenwanderung in Burgstall auch die Eislochwanderung auf dem Programm. Und auch mit dem Rad kann durch die Apfelblüte gewandert werden. Veranstaltungen rund um den Südtiroler Apfel und um die nahrhaften Wildkräuter auf Südtirols Wiesen, der Flohmarkt und die Lanaphil gehören zu den Blütenfesttagen ebenso unverzichtbar dazu wie ein weiterer, ganz besonderer Höhepunkt, der zugleich den Abschluss der zweiwöchigen Feierlichkeiten anlässlich der Apfelblüte symbolisiert: Beim Blütenhöfefest geht die Reise zu Fuß und mit dem Shuttle-Bus von Hof zu Hof, von Lana über Tscherms nach Burgstall und Gargazon. Überall entdecken wir historische Höfe, verkosten direkt vor Ort Hausgemachtes und Langgehegtes. Na, wenn das kein Grund zum Feiern ist.