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Lana bei Meran – der Apfelgarten Südtirols


Lana
profitiert nicht nur von seiner unmittelbaren Nähe zu Meran – die Kurstadt ist in wenigen Autominuten erreichbar – sondern auch von den vielen Kulturschätzen in Lana selbst: Schlösser, Ansitze, Burgen, Kirchen, Kapellen und Museen, wie das Bauernmuseum in Völlan, wo auch Rodelass Armin Zöggeler zu Hause ist.  
Vor 10.000 Jahren, also am Ende der Eiszeit, war Lana eine einzige Sumpflandschaft. Besiedelt waren die Hänge ringsum Lana. Als im 19. Jahrhundert die Eisenbahnverbindung zwischen Bozen und Meran gebaut wurde, lebte der Ort richtig auf. Auch wurde die Sumpflandschaft in der Talsohle entwässert und es entstanden quadratkilometerweite Flächen an fruchtbarem Boden, welcher in erster Linie für den Anbau von Äpfeln genutzt wurde. Das Lananer Obstbaumuseum veranschaulicht diese positive Entwicklung für Lana.
Heute gilt Lana als die Südtiroler Apfelhochburg schlechthin. Der Ort selbst ist eingebettet in ansehnliche Obstplantagen. Im Frühling lässt sich hier die Baumblüte in beeindruckender Weise erleben. Jetzt im bevorstehenden Herbst sind die fleißigen Bauernhände mit der Ernte beschäftigt. Auch das Hotel Kröllnerhof hat familiären Anschluss zu einem typischen Lananer Obsthof. So liegt es nahe, dass die köstlichen Früchte auch in der Küche ihre Verwendung finden. Und am Eingang in das Hotel wird der Gast dazu eingeladen, sich an den Früchten frei zu bedienen.