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Uriges Ultental vor der Haustür


Zumindest einmal pro Urlaubaufenthalt zieht es unsere Gäste in das urige Ultental – kein Wunder – für viele, das schönste Tal Südtirols, liegt direkt vor unserer Haustür.

Wasserreich und mit urigen Bauernhöfen ist das etwa 50 Kilometer lange Ultental, das bei Lana vom Etschtal abzweigt, nicht nur das längste Seitental rechts der Etsch, sondern – von seinen 5 Stauseen einmal abgesehen – auch eines der ursprünglichsten. Vom Hotel Kröllnerhof  aus erreicht man über eine schöne Panoramastraße mit Blick auf das Meraner Becken in wenigen Fahrminuten den Eingang zu diesem Wanderparadies. Zwei Gemeinden, St. Pankraz und Ulten, teilen sich das zu Beginn von seiner Talsohle zu den imposanten Gipfeln steil ansteigende Tal.

Zwischen St. Pankraz (736 m), dem Hauptort des vorderen Ultentals, und dem Zentrum von Lana liegen nur 11 Kilometer. Der Anblick des Ortes, der sich auf der rechten Talseite an die Hänge des Helener Bichls schmiegt, wird bestimmt von der Burgruine Eschenloh und dem kleinen Kirchlein St. Helena. Zum Turm Eschenloh, dem Wahrzeichen von St. Pankraz führt vom Dorfzentrum aus ein ganz besonders für Kinder interessanter, nur 3 Kilometer langer Naturerlebnisweg. Mühelos zu gehen, vor allem weil nicht einmal 80 Höhenmeter zu überwinden sind und Schautafeln rund um das Leben im Ultental immer wieder zum Stehen bleiben einladen. Links von St. Pankraz zweigt das liebenswert stille Marauntal mit dem einstigen Kurbad Mitterbad ab.

Weiter Tal einwärts beginnt die Großgemeinde Ulten, gebildet von den Orten St. Walburg (1.190 m), mit dem Quellheiligtum St. Moritz, St. Nikolaus (1.256 m), mit dem Ultner Talmuseum, und St. Gertraud (1.519 m), wo das Kirchbergtal beginnt. Auch die Lahnersäge, eines der Naturparkhäuser des Nationalparks Stilfserjoch hat hier seinen Platz gefunden. Auf der Suche nach der Quelle des Flusses Falschauer, der das ganze Tal durchfließt, gelangt man nur 6 Kilometer weiter zum Weißbrunner See. Hier endet der Fahrweg und die hochalpinen Gipfeltouren zum Beispiel zur Zufrittspitze oder zur Hinteren Eggspitze beginnen. Übergänge ins Italienische oder zum benachbarten Martelltal sind hier im Talschluss von Ulten bis heute nur zu Fuß möglich.

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